Die Galerie für Gegenwartskunst wurde 1997 von Barbara Claassen-Schmal gegründet, das Ausstellungsprogramm begann mit einer Ausstellung des türkisch/französischen Künstlers Sarkis aus Paris. Seitdem sind in den zurückliegenden Jahren ca. 50 Ausstellungen entstanden, die, bis auf wenige Ausnahmen, speziell für die Ausstellungsräume konzipiert worden sind. Die Galerie, wird oft als Projektraum verstanden von Künstlern, die den Ort bewusst als kulturelle Ressource verstehen und deren Kunstwerke die Gegenwart reflektieren, in der sie entstanden sind. Schwerpunkte bilden im Ausstellungsprogramm Installationen von Künstlern wie Martin Walde, Wien, Stephen Craig, Hamburg, Achim Bitter, Bremen, Knut Eckstein, Berlin.
Prägend für das Ausstellungsprogramm der Galerie sind Künstler die einen forschenden, oftmals gesellschaftskritischen Ansatz mit dem Spektrum medialer Bildsprachen artikulieren, wie Astrid Nippoldt, Berlin, Claudia Medeiros Cardoso, Sao Paulo/Bremen, Niels Bonde, Kopenhagen, Urs Lüthi, München, Lisa Strömbeck, Kopenhagen, Roza El Hassan, Budapest, Korpys/Löffler, Berlin, Bremen. Positionen der Malerei werden von Achim Bertenburg, Bremen, Veronika Schumacher, Berlin, Andreas Reiter Raabe, Wien, Thomas Huber, Berlin, vertreten.
Darüber hinaus hat es bedeutende Ausstellungen von Terry Fox, Yuji Takeoka, Simon Starling, Attila Csörgo, Preechaya Siripanich und Claudia Kapp gegeben, um nur einige zu nennen. Die Zusammenarbeit mit Kuratoren, den Museen und Kunstvereinen, führt immer wieder zu interessanten speziellen Ausstellungsprojekten, genannt sei die Ausstellung 16/32 aus 2007, die der frühen Computerkunst der Atari-Nutzer gewidmet war.
Die Galerie für Gegenwartskunst trägt in ihrem Namen eine programmatische Aussage: junger Kunst eine Plattform zu bieten, ein Ort für Künstler zu sein, die im Rahmen des zeitgenössischen Diskurses den Kunstbegriff immer wieder in Frage stellen.
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