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Horst Müller / Headwaters





Horst Müller
1943 in Bremerhaven geboren / 1968 - 71 Studium der Malerei an der Hochschule für Gestaltung in Bremen bei Winfried Gaul und Karl-Heinrich Greune / 1971 - 74 Studium der Literaturwissenschaft an der Universität Bremen / 1996 – 97 Lehraufträge HfK Bremen / 1996 – 97 Gastprofessur an der HfK Bremen /

2002 Gast der Villa Massimo in Olevano Romano

Einzelaustellungen (Auswahl)1987 Labyrinthe, Galerie Sylvia Menzel, Berlin (Katalog) / 1993 3 Real-Spiegelungen, Kunstraum Neue Kunst, Hannover / 1998 Achim Bertenburg / Horst Müller, Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen /2004 Der überschaubare Gegenstand, Kunstverein Ruhr

Ausstellungsbeteiligung (Auswahl)1996 Querdurch, Galerie im Winter, Bremen / 2000 SMLXLXXL / A Boulevard of Broken Dreams, Städtische Galerie im Buntentor Bremen (Katalog) / 2006 Nichts weiter als ein Rendezvous, Künstlerhaus Bremen /2007 Topsy/Turvy Topography, Kunsthalle Bremen / 2008 5 minutes later, Kunstwerke, Berlin, Out of Time, Neues Museum Weserburg, Bremen / 2009 Altitude, Galerie für Gegenwartskuns, Bremen

 

 


Headwaters ist der Titel dieser Ausstellung des Künstlers Horst Müller und zugleich der Titel einer Bodenarbeit in dieser Ausstellung.Das Bild der Quelle verweist auf den Ort, wo Wahrnehmung einsetzt. Headwaters versinnbildlicht somit den Ausgangspunkt dieser Ausstellung.

In den Räumen der Galerie sind Dinge ausgebreitet, die singulär erscheinen aber dennoch nicht nur einmal vorhanden sind. Spiegelmotive fallen ins Auge: Gestalten präsentieren ihre Doppelnatur. Wenn Spiegelung das Phänomen ist, das die Dinge entzweit – wo an dieser Quelle der Duplizierung Gegenstand und Bild unterscheidbar werden – dann verweigern die hier gezeigten Dinge sich ihrer kategorischen Teilung und Bestimmung. Die Dinge erscheinen als noch nicht ganz getrennt – um im Modus vorläufiger Zweieinigkeit verharren zu können werden mit der Methode der Realspiegelung einige prototypische Gegenstände dupliziert – Spiegelbildern werden Körper gegeben und diese organisch wieder an den Gegenstand zurückgebunden.


Eröffnung Freitag 13. August um 20 Uhr
Ausstellung 14. August – 2. Oktober 2010